Marienthalbrücke bei Stefling

Marienthalbrücke bei Stefling

Ein großer Gewinn für die Sicherheit und den Komfort im regionalen Radverkehr: Zwischen Marienthal und Sulzbach entsteht eine neue Fuß- und Radwegbrücke über den Regen. Das Bauwerk schließt eine lang ersehnte Lücke und trennt den Radverkehr künftig komplett von der viel befahrenen Staatsstraße.

 

Wer auf dem Regentalradweg unterwegs ist, kennt das Nadelöhr: Bislang mussten Radfahrende auf einem rund 1,6 Kilometer langen Teilstück auf die Staatsstraße 2149 ausweichen. Damit ist bald Schluss. Während der Radweg auf der Regenstaufer Seite bis Marienthal bereits seit 2007 durchgehend befahrbar ist, folgt nun der finale Lückenschluss in Richtung Stefling.

 

Das Herzstück des neuen Abschnitts bildet eine architektonisch anspruchsvolle Radwegbrücke, die den Fluss Regen überspannt. Das Bauwerk wird als filigrane Schrägseilbrücke in Stahlbauweise errichtet. Mit einer beeindruckenden Spannweite von 75 Metern und zwei 13 Meter hohen Pylonen fügt sich die Konstruktion modern, aber elegant in das Landschaftsbild des Regentals ein.

 

Das Großprojekt hat ein Gesamtvolumen von 5,9 Millionen Euro. Über das Bundes-Sonderprogramm „Stadt und Land“ werden 75 Prozent der Kosten gefördert. Den verbleibenden Eigenanteil von rund 1,5 Millionen Euro übernimmt der Freistaat Bayern.

 

Die Arbeiten laufen, damit die Freigabe des neuen Radwegs wie geplant im Jahr 2027 erfolgen kann. Radbegeisterte aus der Region und Touristen dürfen sich schon jetzt auf ein lückenloses, sicheres Fahrvergnügen abseits des Autoverkehrs freuen.